Und es hat Bing gemacht!

Mich hat der Hype um Microsofts neue Suchmaschine Bing relativ kalt gelassen, weil…naja, seien wir mal ehrlich… wann hat einen zuletzt was aus diesem Softwarehause schon groß umgeworfen?

Nun mehren sich die Meldungen, dass der Marktanteil steigt und ich musste nun doch mal kurz reinschnuppern. „Und es hat Bing gemacht!“ weiterlesen

So geht’s… wahrscheinlich!

Ja, mein Sonntag ist heute teilweise von dem Papierhaufen  auf meinem Schreibtisch geprägt, der mich seit einiger Zeit mahnend anwackelt. Und da die Steuererklärung hierzulande noch nicht auf den Bierdeckel passt, ist also Google mein Freund – und das ELSTER-Anwenderforum.

Naja, die Leute sind zumindest gewillt mir zu helfen, auch wenn sie selbst nicht immer genau zu wissen scheinen, wie man ihr Forum bedient:

Schreib’s noch einmal, Sam!

In Jacob Nielsens aktueller Kolumne kann man lesen, was für tolle Überschriften man doch auf BBC findet und wie super „web-usable“ diese doch sind.

[…] Web headlines, which must be:

  • short (because people don’t read muchonline);
  • rich in information scent, clearly summarizing the target article;
  • front-loaded with the most important keywords (because users often scan only the beginning of list items);
  • understandable out of context (because headlines often appear without articles, as in search engine results); and
  • predictable, so users know whether they’ll like the full article before they click (because people don’t return to sites that promise more than they deliver).

Während ich diese Aufzählung lese, fühle ich mich sehr an mein Proseminar „Basiswissen Presse“ erinnert, indem genau das die Eckpfeiler der Aufgaben waren. Wir mussten regelmäßig Pressemitteilungen in einen Zeitungsartikel umzuwandeln, indem das Wichtigste in der Überschrift und im ersten Satz steht. Und nein, das war echt nicht so einfach und so manchen Artikel musste ich einige Male umschreiben, bis meine Dozentin es abnickte.

Das ist klassisches Journalistenhandwerk und natürlich hat BBC das drauf. Wenn aber ein Web-Kenner wie Jacob Nielsen feststellen muss, dass genau das im Web das Herausragende ist, fühle ich mich einfach wieder bestätigt zu sagen: Nein, nicht JEDER kann schreiben.

Die meisten Leute würden eher kaum auf die Idee kommen mal eben so einen Artikel für eine große Tageszeitung zu schreiben. Aber ein paar Sätze für die Webseite oder die Produktdokumentation sind dann natürlich „kein Problem“. Und die technische Redaktion darf dann ab und zu das Spiel „Rate, rate, wo kommt denn dieses Topic her?“ spielen 😉 Im Webbereich kann so eine Schreiberei dazu führen, dass der Leser nicht auf „Weiter“ klickt, folglich nichts kauft oder keine Werbeeinnahmen bringt und bei der Hilfe, dass der Leser nun doch den Support kontaktiert und damit weitere Kosten verursacht.

Sooo einfach ist das alles also nicht. ein paar gute Gründe mehr dafür, warum nicht jeder technische Redaktion machen kann, hat Tom Johnson unlängst geliefert.

Und Dilbert hat kurz davor das passende Bild abgeliefert (oh, ich wollte das noch ausdrucken und neben meinen Savage Chicken-cartoon hängen).
Dilbert.com

Logfiles in XMetal – Nachtrag

Einen kleinen Haken hat die Angelegenheit!

Man sollte nicht aus Versehen das Verzeichnis löschen, das man als Logfile-Verzeichnis angegeben hat. Sonst bekommt man nämlich diese vielsagende Fehlermeldung beim Generieren!


Tja, ich wusste durch diese Meldung zwar, dass irgendetwas nicht gefunden wurde, aber was?! Nachdem ich mir anschaute, welche Verzeichnisse ich kurz vorher „aufgeräumt“ hatte, wusste ich Bescheid…

Wer also bei XMetal eine Fehlermeldung zur DitaRenditionsImpl bekommt und gar mit dem Error code -2,146828212, landet hoffentlich auf dieser Seite und erlangt die Erleuchtung. Meine Suche danach hat nämlich nichts ergeben 😉

Logfiles in XMetal

Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber bei meiner XMetal-Installation schlägt es fehl, wenn ich mir die die Output Logs anschauen will: There is no valid logfile.

Ganz beliebt, wenn das Generieren gerade nicht geklappt hat und man gerne auf Fehlersuche gehen würde – grummel!

Wenn man sich dann eine Weile auf die Suche macht, findet man dann das Logfile irgendwo in den Untiefen des Programmverzeichnisses, was ziemlich nervig ist.

Umso besser, dass mein Kollege herausgefunden hat wie man das Verzeichnis seiner Wahl für die Logfiles definieren kann, um sie schneller im Zugriff zu haben 🙂

  1. Man wechsele in das Verzeichnis C:\Programme\XMetaL 5\Author\DITA\XACs\shared\ditaoptions\. (Je nachdem ob man XMetal hier natürlich installiert hat… *g*)
  2. Man öffne die Datei XMAXDitaOptions.js.
  3. Man kommentiere die Zeilen 110- 124 aus indem man /** davor setze und ein **/ dahinter:

  4. /**var logDir = basePrintDir + "\\log";

    var tmpDir = fso.GetSpecialFolder(2); //TemporaryFolder
    if (tmpDir) {
    if (!fso.FolderExists(tmpDir.Path+"\\XMetaL")) {
    fso.CreateFolder(tmpDir.Path+"\\XMetaL");
    }
    if (!fso.FolderExists(tmpDir.Path+"\\XMetaL\\renditions")) {
    fso.CreateFolder(tmpDir.Path+"\\XMetaL\\renditions");
    }
    logDir = fso.BuildPath(tmpDir.Path,"XMetaL\\renditions\\log");
    }
    if (!fso.FolderExists(logDir))
    fso.CreateFolder(logDir); **/

  5. Dann die folgende Zeile davor setzen und den Pfad entsprechend den eigenen Wünschen anpassen:
  6. var logDir = "C:\\Eigene Dateien\\DITA\\XMetal\\Logfiles";

  7. Dasselbe Prozedere nun für die Datei XMAUDitaOptions.js ab Zeile 116 ff vornehmen

Und ab jetzt sollten die Logfiles zumindest leichter auffindbar sein. Das Problem, dass man sie nicht direkt aus XMetal heraus öffnen kann, bleibt erst einmal ungelöst.