Kenne deinen Nutzer

Es ist wohl DAS Mantra, wenn es um gute Produkte geht. Jeder unterschreibt sofort, dass man erst einmal wissen muss für WEN man etwas produziert, bevor man beginnt es zu produzieren.

Gleichzeitig steht jeder vor dem Problem, dass es schwierig ist, herauszubekommen, was Nutzer wirklich wollen. Was wollten Sie schon immer mal mit meinem Produkt tun? Und wo haben Sie ihre größten Probleme? Wie bekommt man Feedback? Machen wir ein Forum auf? Kundenbefragungen? Kommentarformulare?

Und da sehe ich doch bei WriterRiver den Link auf GetSatisfaction. Wir sehen mal davon ab, dass der Name irgendwie nicht so gut gewählt ist – er deckt sich mit vielen meiner Spam-Mails 😉

GetSatisfaction ist eine Plattform bei der man Channels für Firmen und / oder Produkte einrichten kann. Und in diesen Channels kann jeder Nutzer Fragen stellen, Ideen loswerden, aber auch Kritik und Lob. Jeder kann es lesen und auch jeder darauf antworten. Also fast ein bisschen wie ein Forum. Die Besonderheit ist, dass man sich als Mitarbeiter einer dieser Firmen „markieren“ kann. Ab dann wird immer angezeigt, dass so und so viele Mitarbeiter einen Firmen-Channel mitverfolgen.

Firmen wie Dell und Adobe sind hier schon dabei, aber richtig viele große Firmen sind es noch nicht.  Man sollte als Firma aber auf jeden Fall ein Auge drauf machen, denn JEDER kann einen Channel aufmachen. Und wo sonst hat man dann als Firma die Möglichkeit so direkt an das Nutzer-Feedback zu kommen und auf Probleme sofort zu reagieren?

Ich finde das ganze jedenfalls sehr smart und werde es mal weiter beobachten. Für mich gab es jedenfalls noch kaum Möglichkeit mich als „employee“ dort zu outen. Da fehlt noch kritische Masse, aber wer weiß…?

Logfiles in XMetal – Nachtrag

Einen kleinen Haken hat die Angelegenheit!

Man sollte nicht aus Versehen das Verzeichnis löschen, das man als Logfile-Verzeichnis angegeben hat. Sonst bekommt man nämlich diese vielsagende Fehlermeldung beim Generieren!


Tja, ich wusste durch diese Meldung zwar, dass irgendetwas nicht gefunden wurde, aber was?! Nachdem ich mir anschaute, welche Verzeichnisse ich kurz vorher „aufgeräumt“ hatte, wusste ich Bescheid…

Wer also bei XMetal eine Fehlermeldung zur DitaRenditionsImpl bekommt und gar mit dem Error code -2,146828212, landet hoffentlich auf dieser Seite und erlangt die Erleuchtung. Meine Suche danach hat nämlich nichts ergeben 😉

Screenshots ändern leicht gemacht

Jeder Redakteur für web-basierte Software kennt das Problem, dass die Software, die man zum Doku schreiben benutzt, oft etwas anzeigt, was der Kunde in der Doku so nicht sehen soll.
Zum Beispiel steht irgendwo noch „Beta-Version“ im Text oder es werden Testdaten angezeigt („Sie sind als Test Testosteron eingeloggt.“). Man macht also einen Screenshot und ändert den Text ziemlich umständlich in Photoshop. Kurz: eines der nervigen Elemente im Redakteursalltag.

Für die Webentwicklung nutze ich den Firebug schon recht lange. Das ist ein Firefox-Addon mit man dem das HTML, CSS und Javascript einer Seite live editieren kann. D.h. man kann beispielsweise die Farbe ändern und es wird einem direkt im Browser angezeigt, wie sich das auf die Seite auswirkt. Das Add-on ist vor allem zum Fehlerfinden und CSS-Ausprobieren außerordentlich praktisch.

Und bis heute bin ich nicht drauf gekommen, dass man Firebug eben auch dazu nutzen kann, das ganz oben genannte Problem zu umgehen (zum Glück war einer meiner Kollegen so schlau). Man editiert die Seite im Firebug und ersetzt oder löscht den unerwünschten Text. Ich habe hierzu einfach mal den Header-Text dieses Blogs geändert.

So kann man direkt einen Screenshot machen bei dem man danach nicht in Photoshop herummachen muss bis man die richtige Schrift und Schriftgröße hat usw.

Dass ich da nicht früher drauf gekommen bin… Liegt vielleicht auch daran, dass es ne Weile her ist, seit ich das Problem hatte, da ich ja kaum noch Kundendoku schreibe.

PS: Nein, das ganze gibt nicht für den Microsoft Internet Explorer. Und wer’s noch nicht wusste: der IE ist doof 😉