Und jetzt?

So, es sind also nur locker-flockige 2,5 Jahre seit dem letzten Blogpost vergangen. Ich schiebe das Blog-Thema ja schon so eine Weile vor mir her. Soll ich es archivieren? Wie fange ich wieder an? Über was blogge ich? Nach 1 Jahr Elternzeit müssen sich die Synapsen ja auch erst einmal wieder auf das Thema Redaktion & Co. einstellen. Und mit einem Mama-Blog verschone ich euch mal ;-)

Und bevor ich anfange einen Redaktionsplan zu erstellen und sonst irgendwelche tollen Masterpläne, sag ich einfach mal: Da bin ich wieder. Und ich werde wieder öfter da sein :)

 

 

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Redakteuse live – tekom Jahrestagung 2012

Die tekom-Jahrestagung in Wiesbaden rückt näher und selbstverständlich bin ich wieder dabei. Auch in diesem Jahr gibt es einen großen Track zum Thema “Content Strategy”, der wieder mit einer Vielzahl an interessanten Vorträgen lockt. Aber auch ansonsten klingt das Programm sehr vielversprechend und daher wird es wieder wie immer schwer sich zu entscheiden, in welchen Vortrag man letztlich geht.

Ganz besonders würde ich mich freuen, wenn der eine oder andere sich für einen meiner Vorträge entscheidet :-)

Mit DITA um die Welt
Hier erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, um eure DITA-basierte Dokumentation fit für die Welt zu machen.

The strategic technical communicator
In diesem englischsprachigen Panel sprechen Nicky Bleiel, Sarah O’Keefe, Tony Self und ich über berufliche Strategien für Technische Redakteure. Dabei werde ich vor allem über Strategien für angehende Freiberufler sprechen – ein Thema, das bei mir ja noch relativ frisch ist.

PS: Am Dienstagabend gibt es im Foyer eine kleine Welcome Party von Atlassian und k15t Software, die nun auch als Location für ein TR/techcomm-Tweet-up dient. Man sieht sich spätestens dort :-)

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Redakteuse live “DITA – Grundlagen und Tipps für Einsteiger”

Im Rahmen der Abendveranstaltungen der tekom-Regionalgruppe Baden halte ich am 23.02. in Karlsruhe einen kleinen Vortrag zu meinem Lieblingsthema :-)

Für alle DITA-Interessierten mit Grundkenntnissen in XML und Standardisierung gibt es einen kleinen Rundblick mit folgenden Punkten:

* Was ist DITA?

* Für welche Einsatzzwecke ist DITA geeignet?

* Was sind die Vor- und Nachteile?

* Was kann man alles mit DITA anstellen?

* Wie steigt man am besten in die DITA-Welt ein?

Weitere Informationen zu Anmeldung und Ort finden sich direkt auf der Webseite der Regionalgruppe. Ich freue mich über zahlreiche Zuhörer ;-)

EDIT: Hier ein Bericht zum Termin :)

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Breadcrumbs in DITA-XHTML – Update

Ich habe das Breadcrumbs-Plugin ja bereits vorgestellt. Der damalige Bug bei der Verwendung von Reltables war sehr schnell behoben – superklasse!

Aber schon damals ist mir eine unschöne Sache aufgefallen: der Text für das Wurzelelement in der Breadcrumb ist hart kodiert. Das ist natürlich gerade bei der Internationalisierung der Hilfe eher so ein bisschen doof. Schließlich will ich ja nicht für jedes Generieren jeder Sprache immer wieder die Stylesheets anfassen. Daher hab ich eine Internationalisierung an dieser Stelle eingebaut, d.h. der Text für das Wurzelelement wird je nach Sprache der Map & Topics generiert.

Wer sich dafür interessiert, befolge bitte diese Schritte:
In der Datei dita.xsl.maplink.xsl aus dem Plugin wird dieser Schnipsel
<xsl:param name="indexLinkText" select="'Index'"/>>

zu diesem


<xsl:param name="indexLinkText">
<xsl:call-template name="getString">
<xsl:with-param name="stringName" select="'Start'"/>
</xsl:call-template>
</xsl:param>

In der de-de.xml im xsl-Verzeichnis des Toolkits muss natürlich der entsprechende String angelegt werden:
<str name="Start">Start

Dann muss man noch den obigen Schnipsel aus Zeile 9 in das xsl-Template (ab Zeile 14) verschieben, also so:

<xsl:template match="*" mode="link-to-other">
<xsl:param name="pathBackToMapDirectory"/>
<xsl:param name="indexLinkText">
<xsl:call-template name="getString">
<xsl:with-param name="stringName" select="'Start'"/>
</xsl:call-template>
</xsl:param>
<xsl:if test="$doAncestors='yes'"> ......

Wenn man die Parameterdefinition global belässt, wird immer nur en-us als Sprache erkannt, warum auch immer.

So, das war's auch schon. Und zu meinen Tricks, um mich beim Programmieren und Testen bei Laune zu halten, gehören motivierende Ausgabetexte für den Fall, dass es endlich klappt, und eher so die destruktiven für den anderen Fall ;-)

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tekom-Jahrestagung 2009 #2 – Embedded help

So, ich versuche mal einige Vorträge derselben Themengebiete zusammenzufassen:

Nicoletta Bleiel, ComponentOne – Improving Software Usability with Embedded User Assistance

Ich hatte Nickys Vortrag aus dem letzten Jahr noch gut im Gedächtnis und da auch das Thema passte, bin ich also nichts wie hin.

Hauptthema war Hilfe, die in die Software eingebettet ist und sich nicht außerhalb des Nutzungskontexts befindet. Damit soll gewährlkeistet werden, dass man den Nutzer nicht aus seinem Workflow reißt, indem man ihn dazu zwingt erst einmal die Hilfe zu öffnen, zu suchen, die “richtige” Frage zu stellen etc. Embedded help wird oftmals gar nicht als “Hilfe” empfunden.

Nicky zeigte uns hier ihre Umsetzung davon bei der Hilfe von Doc-to-help.

Das Besondere hier war ein bestimmtes Modul, das es dem Redakteur ermöglicht sehr einfach einen Bezug zwischen einem GUI-Element und einem Hilfetext herzustellen – direkt am Interface und nicht über die Verwaltung von irgendwelchen GUI-Element-IDs. Sprich: der Redakteur markiert ein GUI-Element (Button / Menüpunkt etc) , öffnet einen bestimmten Hilfetext in der Applikation und stellt so einen Bezug zwischen den beiden her. Wenn also der Nutzer das entsprechende GUI-Element anklickt o.ä., kommt direkt der dazu passende Hilfetext.

Leider ist das Modul nur in .NET-Applikationen verfügbar. Ich finde diese visuelle Unterstützung für das Mapping äußerst attraktiv (nicht zuletzt, weil ich mich bald mit diesem Thema beschäftigen werde und da wohl eher die Lösung mit GUI-IDs übrig bleiben wird).

Im restlichen Teil des Vortrags hat Nicky ihre Vorgehensweise dargestellt – von der Konzeption bis zur Umsetzung verriet sie Tipps und Tricks, u.a.:

  • keine Sackgassen-Topics, d.h. jedes Topics sollte verwandte Topics verlinken, und wenn es nur die Verlinkung von Eltern-Kind-beziehungen ist.
  • Trotz kontextbasierter Hilfe bei der Erklärung von Funktionen immer auch erwähnen, wie man eine Funktion findet. Ein Nutzer liest den Hilfetext evtl. nicht im Kontext und weiß gar nicht, wie er die Funktion erreichen kann.

Weitere Details könnt ihr auch inNickys entsprechendem Artikel auf der tcworld nachlesen.

User Assistance 2.0 – Produktinformation als Mittel für Kundenbindung und Kundenmehrwert

Anfangs wurde hier die These aufgestellt, dass Serviceangebote, eben auch umfassende Hilfeangebote, zukünftig immer wichtiger werden. Irgendwann hat jede Produkt-Featuritis ein Ende: man kann einfach nichts mehr Sinnvolles dazubauen. Und dann fängt man eben mit Dienstleistungen an.

Hier hat t3 eine ganzheitliche Informationslösung zusammengestellt, die ich persönlich ziemlich cool fand. Angefangen von embedded help, die sich konkret auf aktuelle Aufgaben bezieht, hin zu einer  dynamischen Hilfe, die mehr prozessorientiert und wissensvertiefend angelegt ist. Am Ende steht ein Wissensportal, das sowohl prozess- und aufgabenorientiert augebaut ist als auch produkt- und themenorientiert. Durch das Portal hat man auch einen Feedbackkanal und gibt den Nutzern auch die Möglichkeit eigene Tipps & Tricks und sogar Dateien austauschen können.

Diese “mehrstufige Vernetzung” hat mir sehr gut gefallen. Jeder Mensch verhält sich ein bisschen anders bei der Informationssuche und dieses Konzept deckt für mich ein großes Spektrum ab.

Software und Dokumentation – Mit XML zusammenfügen, was zusammengehört

Hier wurde eine sehr spezifische Lösung präsentiert, wie ein Hilfetext in die Software-Oberfläche gelangen kann. Die hier eingebettete Hilfe war jedoch relativ statisch ohne Navigations- oder Suchmöglichkeiten und auch optisch eher “nüchtern” – das ist sicher noch ausbaufähig. Es wurde vor allem auf den Prozess eingegangen, d.h. wie der Austausch zwischen Redaktionssystem und Software funktioniert.  Ich glaube mich noch zu erinnern, dass ich das ganze etwas frickelig fand – spätestens bei der Excel-Tabelle, die für bestimmte Workarounds nötig ist, war ich etwas entsetzt (aber wer hat sie nicht, die kleinen ekligen Workaorunds, die man lieber nicht weitererzählt….).

Das Endergebnis ist ein rudimentäres Beispiel von embedded help und höchstens dahingehen interessant, wie das Zusammenspiel zwischen Doku und Entwicklung funktionieren kann.

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